Fittinge

von Sven Carlsen / am 04.04.2017 / in Allgemein
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Gestern ist wieder einiges passiert. Unser Bootsbauer hat nun auch die Backbord-Scheibe wieder abgedichtet und den Rahmen eingesetzt. Ich habe zunächst unsere alte Sprayhood von unserem Planenbauer abgeholt um Sprayhood und Kuchenbude aufzubauen. Damit ist das Cockpit gegen Wind und Wasser geschützt, bis wieder alle Löcher dicht sind und Wiebke das Holz lackiert hat.

Am frühen Abend habe ich zusammen mit dem Skipper der „Di Lemmer“ (Timo) meine Fittinge einsetzen können. Nochmal ein herziches Dankeschön für die spontane Hilfe.

Vorher habe ich noch die Löcher angeschliffen und gereinigt. Nachdem Timo entschieden hatte, draußen zu stehen, habe ich dann schon mal die Scheiben und Muttern ordentlich sortiert auf einen Backskistendeckel gelegt. Als erstes wollten wir die Fitting für den Cockpitlenzer einsetzen. Dazu muss ich in den engen Motorraum. Also habe ich schon mal den Deckel im Cockpitboden geöffnet. Dabei viel mir dann eine der Muttern, die ordentlich auf der Cockpitbank lag irgendwie in den Motorraum. Ich sah sie noch einmal auf dem Dieseltank aufpringen und dann in einem schmalen Schlitz verschwinden. Grumpf! Nach einer kurzen, verzweilftel Suchaktion, haben wir entschieden, erstmal 3 der 4 Fittinge einzusetzen und am Ende noch mal nach der verschollenen Mutter zu suchen.

Das Einsetzen der Fittinge ging schnell und Problemlos von statten. Also wieder auf die Suche nach der vermissten Mutter. Auch Timo konnte die Mutter zunächst nicht finden. Also noch mal die Backskiste ausgeräumt, in der Hoffnung, dass ich irgendwie „von hinten durchs loch“ an diese Mutter käme. Aber keine Chance. Mit Stirnlampe und Leuchten, Timo von vorne ich von hinten, nicht zu finden dat Ding. ;-(

 

Eigentlich wollte ich gerade aufgeben, da bin ich gegen den Schlauch der Lenzpumpe gekommen, und die Mutter rutschte unter einer Verstrebung des Motorfundamentes hervor. Da hatten wir gar nicht gesucht.

So konnten wir auch die letzte Fitting noch einsetzen. Heute noch mal die Muttern ein kleines Stückchen nachziehen, dann kann ich in den nächsten Tagen die Ventile einsetzen.

Anschließend hat Timo noch seine „Di Lemmer“ aus dem Hafen geholt, da er seine Flaggleinen vergessen hatte einzuziehen. An der Spundwand des Winterlagers konnte ich seine Salinge in Schulterhöhe in Ruhe mit den Flaggleinen versehen.

Zum Abschluss noch ein erstes Bierchen an Bord der „Di Lemmer“ im Hafen von Mönkeberg. Herrlich das erste mal Saisonduft auf dem Wasser, wenn auch nur im Hafen.

Es geht also vorran.

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