Aufriggen – und eine Pleite…

von Sven Carlsen am 23.08.2010 / in Allgemein
0

Sonntag in aller Herrgottsfrühe zur Atout gefahren. Der Tag fing richtig gut an. Als erstes haben wir den Mast getrimmt und das halbe Schiff von links nacht rechts umgekrempelt, jedes Schapp auf, sortiert und wieder zu gemacht. 2 große Müllsäcke mit unnötigen Abfällen befüllt und entsorgt.

Dann konnten wir uns den Segeln zu wenden. 1 Groß, 1 Rollfock, 1 Rollgenoa, 1 Sturmfock und ein Blister gehören zu der Gardrobe unseres neuen. Die Rollrefanlage von Harken macht einen ordentlichen Eindruck und dreht dank der Kugellager hervorragend einfach.

Die Segel sind alle in einem nahzu neuwertigen Zustand! Das hat uns natürlich unheimlich gefreut. Die Genoa ist noch nie angschlagen gewesen, das Groß und die Fock haben auch noch Liegefalten und man spürt noch die Wachsschicht. Damit wird das segeln richtig mächtig Spass machen…
Also erstmal Fock in die Rollanlage eingeschoren, auch dieses ging ohne Probleme, leicht und zügig. Dann erstmal die Fallen ins Cockpit umgelenkt. Es kann wirklich alles vom Cocpit aus gemacht werden, selbt der nachteilig angebrachte Traveller (der vor der Sprayhood sitzt) kann vom Cockpit aus eingestellt werden, ein Traum!

Nachdem wir das Großsegel eingeschoren haben (dieses ist oben sogar durchgelattet!) wurde noch ein weinig aufgeklart. Cockpit einigermaßen sauber gemacht, den Tisch in der Kahüte festgeschraubt usw.
Nun haben wir uns dem Motor zugewendet…. Leider ein Rückschlag, dieser macht nicht ansatzweise Anstalten zu starten. Er dreht zwar schön aber es kommt nicht ein Hauch von Zündungsgeräuschen. Nach mehreren Versuchen haben wir die Startversuche abgebrochen, ich konnte leider auch nicht feststellen, wo der Fehler liegt. Die Motorverdrahtung sieht auch nicht wirklich sehr gut aus, und einige Dinge müssen da gemacht werden.

Wir haben nun entschlossen, dass Boot an seinem derzeitigen Platz für diese Woche zu belassen. Werde heute mit Langmaarck telefonieren, ich hoffe, dass er diese Woche Zeit hat und dem Motor wieder leben einhauchen kann. Ich gehe hier von einer teuren Reparatur aus, aber der Diesel sollte schon laufen, das wäre erstrebenswert und mit irgendwelchem Fusch will ich mich da nicht zufrieden geben.

Hier noch ein Foto des „Überltäters“

Fortsetzung folgt…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.