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von Sven Carlsen / am 26.05.2015 / in
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Der Start in dieses Wochenende war, sagen wir mal vorsichtig, anstrengend. Am Freitag ging es nach Feierabend zunächst noch einmal nach Hause, um meine Skipperin und unser neues Crewmitglied Frida abzuholen. Es sollte die erste längere Autofahrt für sie werden, nachdem wir sie letzte Woche Sonntag vom Züchter abgeholt hatten. Etwas wiederwillig ging sie in Ihre Transportbox. Nach dem losfahren mussten wir leider feststellen, dass von Hamburg bis Kiel alles dicht war. Blechlawinen schoben sich Richtung Norden, so dass wir statt 1 Stunde 15 Minuten, fast 3 Stunden nach Mönkeberg brauchten. Frida protestierte so ca. 10 Minuten lauthals mit jammern, ergab sich dann aber ihrem Schicksal und legte sich schlafen.

E20150523_122230ndlich an Bord angekommen, erkundete sie ihr neues Revier, und quittierte dieses mit einen See Pipi im Salon. OK, sie ist angekommen. 😉

Da sie ja noch nie auf See war, entschieden wir uns für kleine Schläge mit wenig Stress. Nach ausgiebigem Spaziergang und andere Hunde kennenlernen in Mönkeberg gingen wir wieder an Bord und starteten den Motor. Um Frida nicht zu sehr zu überfordern, und eh nicht so20150523_142315 viel Wind war, entschieden wir uns für eine Motorfahrt nach Wendtorf. Die Marina ist im letzen Jahr mit großem Aufwand saniert worden, Duschen sind ordentlich sauber und kostenlos. Die alte Pizzeria und das alte Restaurant sind abgerissen und haben Platz für neues gemacht. Als erstes testen wir aber den kleinen Imbiss am Hafen. Die Pommes sind lecker, ein wenig mehr Salz wäre schön. Danach noch ein Eis und dann erkunden wir die Gegend. Wir sind gespannt, wie sich Wendtorf entwickeln wird.

Nach au20150523_173853sgiebigen Spaziergang und spielen mit Frida ging es zurück an Bord, und wir haben das erste Mal an in dieser Saison an Bord gekocht, der Kocher funktioniert auch noch, sehr schön.

Am Samstag wollen wir das erste Mal mit Frida segeln. Also auch wieder nach Gassirunde und ordentlich Spielen, Kurs Strande. Wir sind gespannt, ob wir überhaupt einen Liegeplatz bekommen, da ja die Pfingstbuschregatten in Schilksee sind. Kurz nach dem wir das Fahrwasser Wendtorf v20150524_130408erlassen haben, setzen wir die Genua. Frida beeindruckt das wenig, sie zieht es vor, zu schlafen. Mit wenig Wind, und 2-3 Knoten Speed geht es in Richtung Strande.

Dort treffen wir uns mit der „Unse“ auch eine B31, welche seit dieser Saison neben uns in Mönkeberg liegt. Mit dem Skipper Michael machen wir und auf den Weg nach Schilksee, um uns erst mal ein Eis zu gönnen. Anschließend treffen wir uns mit meinen Eltern, die gerne Frida in der Familie begrüßen wollen. Gemeinsam Essen wir auch hier im Strandimbiss Strande. Nach einem Spazi20150525_132849ergang und Verabschiedung gehen wir langsam zurück zur Pamfilius. Auf dem Weg dorthin treffen wir noch auf den Skipper der „Di Lemmer“ (Timo) , nach Erkunden der Wiese durch Frida und ein bisschen Klönschnack gehen wir mit Micha und Timo auf die „Pamfilius“ um einen kleinen Drink zu nehmen. Später wandern wir noch mit Micha nach Schilksee um uns die Stände anzuschauen. Timo zieht es vor, nach Mönkeberg zu fahren.

Am Elkline Stand, erstehen wir noch neue Hosen und am Jever Stand gibt es noch ein leckeres Bierchen. Da die Stände langsam schließen, wandern wir auf die „Unse“ um noch einen Absacker zu nehmen.

Montag schlafen wir erst mal aus. Bei keinem Wind, und grauem Himmel, motoren wir im Paarflug mit der „Unse“ nach Mönkeberg. Zur Taufe der „Fixe Nixe“ von Jörg D. schaffen wir es leider nicht mehr, da Schwiegermutter zum Geburtstagsgrillen eingeladen hat.

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So beenden wir diesen schönen Törn, wenn auch mit wenig Meilen, aber viel Erholung.

Außerdem habe ich diesen Törn genutzt, um weiterhin meiner Wasserproblematik auf den Grund zu gehen. Fakt ist, das Heißauge ist so verrostet, dass es quasi in Selbstauflösung begriffen ist. Die Kielbolzen sind aus VA. Es scheint, zu mindestens bei diesen Verhältnissen, kein Wasser durch die Kiel/Rumpfverbindung zu kommen. Wasser kommt auf jeden Fall durch den Mast. Die Mastbilge war mit Süßwasser gefüllt. Erstaunlicher Weise habe ich im hinteren Segment wieder (Salz-)Wasser drin. Hier ist aber keine Kiel/Rumpfverbindung. Dieses Wasser wiederum ist gelblich  (so wie letztes Wochenende in der Kielbilge). Wenn also das Wasser bei Schräglage von hinten in die Mitte läuft und sich das Wasser aus der Mastbilge auch in die Mitte verlagert, dann könnte man annehmen, dass es aus dem Kiel kommt.

Bevor ich jetzt irgendwas mache, muss ich wohl mal alles auf machen und ein bißchen durch die Gegend fahren. Irgendwo muss das Wasser ja herkommen.

 

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