Archive

von Sven Carlsen / am 30.11.2015 / in
0

Am Samstag ging es wieder auf die Pamfilius. Zunächst das positive, der Boots20151128_122906_resizedbauer war an Bord und hat die alten Fenster ausgebaut, diese werden nun neu angefertigt und sollen ohne Schrauben nur verklebt werden. Außerdem entsteht für die Innenseite eine schöner neuer Rahmen und das Holz wird aufgearbeitet.

Die Fenster sind derzeit mit einer Plane verschlossen, damit nicht so viel Dreck eindingt.

 

20151128_125836_resizedHoch motiviert machte ich mich an die letzten Reste des alten Belages und habe nun alles entfernt. Nur noch ein paar kleine Reste, unter den Beschlägen sind noch da. Diese werde ich nächstes Wochenende entfernen.

Gut gelaunt habe ich die Pamfilius verlassen und bin zurück nach Hause gefahren. Beim 1. Adventsfrühstück mit meiner besseren Hälfte haben wir die Möglichkeiten des neuen Decksbelages erörtert und die Finanzen gecheckt.

20151128_150621_resizedDieses Jahr wird recht teuer. Neue Fenster, inkl. Rahmenbau und Aufarbeitung der Innenseiten ist schon eine Stange Geld weg. Dazu kommt der neue Decksbelag.

Die günstigste Möglichkeit, abschleifen und mit neuem Topcoat streichen, gefällt uns beiden nicht so richtig gut. Auch der dann neue Antirutschbelag muss ja ordentlich eingearbeitet werden. Auch wird es schwierig, wirklich nur den jetzigen Bereich zu schleifen, ohne angrenzendes Gelcoat zu beschädigen. Dazu kömen die Kosten für ein neues Schleifgerät (eigentlich käme nur ein Rotex in Frage). Allerdings hätte ich dann wieder eine richtige Männermaschine im Bestand.

Die zweite Möglichkeit, einen TBS-Belag o.ä. Auch hier muss sehr gute geschnitten werden, die verfügbaren Beläge gefallen uns nur so halb gut. Generell müsste hier auch sehr gut vorgearbeitet werden, Schleifen und verkleben ist auch so eine Sache, der Untergrund muss ordentlich glatt geschliffen sein, damit es auch ordentlich hält.

Variante 3, Flexiteek (weathered). Hier liegt der endgültige Preis noch nicht vor, aber eine grobe Hausnummer haben wir, Schablonen anfertigen, Fräsen lassen und raufsetzten. Eigentlich war ich ein erklärter Gegner von Flexiteek, allerdings ist diese Version (weathered) tatsächlich recht schön und sieht tatsächlich dem echten Teak sehr ähnlich. Erst auf den 3. Blick kann man ggf. erkennen, dass es doch Plastik ist.

Bleibt noch die 4. Variante. Echtes Teak. Hier spricht aber einiges gegen, richtiges Teak bekommt man nicht mehr, was ökologisch betrachtet, auch gut ist. Plantagenteak hat nicht unbedingt die Haltbarkeit von „richtigem“ Teak. Gute Qualität ist schwer zu bekommen, und der Preis ist auch heftig. Dieses scheidet aus.

Nach 5 Kaffee, Eiern  und reichlich Brötchen, haben wir uns entschieden, nach derzeitigem Kostenstand das Flexiteek zu nehmen. Wenn die grob aufgerufenen Preise unseres Bootsbauers stimmen, das endgültige Angebot soll die Tage kommen, dann werden wir uns dafür entscheiden.

Mit einem guten Gefühl konnten wir das Frühstück beenden. Wiebke musste noch wieder in die Hamburger City, da Sie noch einen Auftritt hatte. Ich machte es mir mit Bordhündin Frida auf der Couch bequem und legte eine BlueRay mit Farin Urlaub ins Homeentertainment System, drehte die Lautstärke auf und freute mich auf einen entspannten Nachmittag (ja, wir haben spät und lange gefrühstückt).

Beim 5. Lied klingelte das Telefon. Hmm, passt mir grad gar nicht, aber da mein Schwager anrief, entschied ich mich doch für die Pausetaste und ging ran. Ein fataler Fehler. Damit war das Wochenende im Ar…

Mein Schwager ist gut mit unserem Motormonteur befreundet. Zunächst viel mir auf, dass er sich gar nicht bei uns gemeldet hatte, er hatte den Auftrag unseren Motor einzuwintern und mal zu checken, warum der am Saisonende etwas schlecht ansprang. Die beiden hatten wohl auch am Sonntag gemeinsam gefrühstückt, dabei kamen sie auf unseren Motor zu sprechen. Unser Motormonteur meinte, die haben ja auch kein Glück mit ihrem Motor. Mein Schwager hakte dann nach, wieso? Worauf er meinte, dass er an Bord war um mal kurz den Motor einzuwintern. Dieser Sprang aber überhaupt nicht an. Eine durchgeführte Kompressionsmessung ergab, dass der Motor so gut wie keine Kompression mehr hat. So wie es aussieht, muss der Motor raus, zerlegt werden um weitere Schritte durchzuführen….

Nicht das der Motor erst 5 Jahre alt ist, jedes Jahr für reichlich Kohle gewartet wurde, schön wäre es, wenn wir diese Info schon mal bekommen hätten. Ich hoffe, heute mehr zu erfahren. Dieses kann aber alles ändern.

Ich werde berichten.

von Sven Carlsen / am 17.11.2015 / in
0
von Sven Carlsen / am 11.11.2015 / in
0
von Sven Carlsen / am 09.11.2015 / in
0
von Sven Carlsen / am 06.11.2015 / in
1