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von Sven Carlsen / am 29.05.2017 / in
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Himmelfahrt 2017. Irgendwie war das schon fast wie Sommerurlaub.

Mittwoch Abend habe ich Wiebke wieder an der Hörn eingesammelt. Es war schon früher Abend, und kaum noch Wind. Aber ein lauschiger, fast schon sommerlicher Abend. Am Donnerstag sollte allerdings viel Wind aufkommen, so dass wir entschieden, gleich nach Damp zu fahren um aus der Förde raus zu sein und ein bischen was anderes zu sehen. Einfach Herrlich, gegen 23.20 Uhr machten wir in Damp fest, auch die „Johanne“ war hier, und so wurde uns gleich ein Platz angezeigt, direkt neben der „Johanne“.

Der Himmelfahrts-Donnerstag stand dann aber unter dem Zeichen, Entspannung. Ausschlafen, ein bischen einkaufen gehen, und nebenbei habe ich noch die neuen PXR-Klemmen montiert und die alten Fallklemmen abgebaut. Nun hält wieder alles super und auch der Traveller lässt sich nun wieder anständig bedienen.

So plätscherte der Donnerstag so vor sich hin, und es passierte sonst nichts weiter. Dafür ging es am Freitag weiter. Diverser Möglichkeiten, Windtechnisch wäre Marstal wohl ideal gewesen. Da wir aber Ruge suchten, entschieden wir uns für Hörup. Hier waren wir schon länger nicht mehr, aber ein bischen Dänemark-Feeling sollte schon sein. Es war in soferen eine nicht ganz gute Entscheidung, da der (leichte) Wind genau von vorne kam und am Samsag wieder zurück drehen sollte. So wurde es eine längere Motorfahrt, aber inkl. Schweinswalen kurz vor Hörup und ein bischen gebastel am Schiff.

In Hörup war es recht voll, aber es war auch hier wirkich Sommerstimmung. Wir organisierten zunächst ein paar dänische Lebensmittel beim Brugsen und sucherten uns dann einen Grillplatz am Hafen. Es war bullig warm. Kaum Wind, und die Sonne war schon sehr intensiv. Aber herrlich. So kann der Sommer bleiben.

Der Samstag gestaltete sich wieder etwas schwierig, also rein segeltehnisch. Wir entscheiden uns trotzdem für Schleimünde. Hier bekommen wir wieder einen schönen Platz mit Blick in die Schlei. Es ist etwas kühler heute, und der Wind frischt Abends ordentlich auf. Wir testen die neunen Betreiber der Giftbude. Die Pommes sind ganz i.O. Allerdings finde ich es schon irritierend, dass das Personal kaum Deutsch spricht, sondern wir uns auf englisch unterhalten müssen. Finde ich nicht schlimm, aber etwas befremdlich. Unser Nachbarlieger hat auch die warme Küche ausprobiert, die nach seiner Aussage aber leider eher kalt war. Die Brötchen, die wir bestellt hatten, waren eine Frechheit. Sorry, muss ich mal so deutslich sagen. Die Brötchen waren ja noch nie wirklich gut, aber diese „Bio-Brötchen“ waren knüppehart und wirkten wie mindestens 3 Tage alt. Sie waren eigentlich nicht essbar. Sehr schade, aber ansonsten ist Schleimünde immer eine Reise wert. Aufs Grillen haben wir ausnahmsweise verzichtet, da es doch etwas pustig war. Wir haben uns dann für lecker Abendbrot im Cockpit entschieden.

Sonntag war endlich ein geiler Segeltag. Kurz raus aus dem Hafen, Genua gesetzt und dann ging es zuerst aus der Schlei raus, und dann hatten wir einen schönen Anlieger bis vor den Mönkeberge Hafen. 7.2 Knoten Spitze heute, das war schon eine geile Sause. Dazu Sonne und gute Laune. So kann es weiter gehen.

 

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